Geschichte

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Das Jahr 1899

Von 1899 -1910 wurde in Hettstedt in der Promenade ein Wasserwerk errichtet. Da dieses Wasserwerk nicht allein die Versorgung der Stadt Hettstedt schaffte, wurden in den Jahren 1909 bis 1916 die entsprechenden Leitungen und Hochbehälter hierfür gebaut. Damals gab es noch keinen Anschluss an die Fernwasserleitung aus Wienrode (Rappbode-Talsperre). Dies erfolgte erst Jahre später.

Vorkriegszeit

Im Jahr 1901 wurden die ersten Zeichnungen für den geplanten Bau eines Gaswerkes in Hettstedt, Am Mühlgraben, erstellt. Die entsprechenden Planungsarbeiten erfolgten dann im Jahr 1907. Im Jahr 1928 war dann endlich der Baubeginn.

Da das Gas damals zumeist in städtischer Regie durch Kohlevergasung hergestellt wurde, bezeichnete man es als Stadtgas oder Leuchtgas. Dieses sogenannte Stadtgas war damals ein übliches Brenngas. In den Anfängen diente es zur Beleuchtung von Straßen und Wohnungen und dort auch zum Betreiben von Gasherden und Gasdurchlauferhitzern. Stadtgas in den öffentlichen Gasnetzen wurde in Europa in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts durch Erdgas ersetzt.

Zeitgleich mit dem Bau des Gaswerkes wurde die Zufahrtsstraße ausgebaut, damit die kontinuierliche Belieferung mit Steinkohle erfolgen konnte. Ebenfalls zu dieser Zeit wurde auch das Feuerwehrdepot in der Obermühlenstraße errichtet. Dies könnte darauf zurückzuführen sein, da das Gaswerk gleich nebenan stand.

Nachkriegszeit und DDR

Nach Ende des 2. Weltkrieges und anschließender Gründung der DDR wurden aus dem Wasser- und Gaswerk volkseigene Betriebe. So entstanden der VEB Wasserversorgung und Abwasserbehandlung und das Energiekombinat West, später Energiekombinat Halle.

Im Zuge des Anschlusses der Stadt Hettstedt an die Ferngasleitung wurde Im Juli 1968 der alte Gasbehälter abgerissen. Mit Stadtgas wurden die Orte Hettstedt mit Ortsteil Burgörner, Altdorf/Neudorf, Großörner, Leimbach und Mansfeld beliefert. Täglich wurden 2.000 m³ hergestellt. Dies entspricht 10.120 kWh/d.

Im Jahr 1970 erfolgte der Anschluss der Stadt Hettstedt an die Trinkwasserversorgung der Rappbode-Talsperre.
Ab September 1973 wurde die Umstellung der Stromspannung von 127 auf 220 Volt bzw. 220 auf 380 Volt vollzogen. Dieser Prozess dauerte bis zum 28.11.1974.

Baubeginn des III. Wohnkomplexes war am 10.04.1979 mit einem Anschluss an die Erdgasleitung, welche bereits das VEB Walzwerk Hettstedt bzw. VEB Mansfeld Kombinat „Wilhelm Pieck“ versorgte.
Mit dem Einigungsvertrag vom 31. August 1990 zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Deutschen Demokratischen Republik wurde geregelt, dass alle Städte, welche vor Gründung der DDR ein Stadtwerk hatten, dieses wieder betreiben dürfen.

Die Umstellung von Stadt- auf Erdgas erfolgte in den Jahren 1992 - 1993.
Im Oktober 1993 entstand die Wärmeversorgungsgesellschaft mbH, welche 7 Heizhäuser im Stadtgebiet Hettstedt betreute.

1997 firmierte sich die Wärmeversorgungsgesellschaft mbH in die Stadtwerke Hettstedt GmbH um. Noch im selben Jahr übernahm die Stadtwerke Hettstedt GmbH die Trinkwasser- und kurze Zeit später die Gasversorgung für die Stadt Hettstedt. Es wurden nicht nur die Trinkwasser- und Gasnetze übernommen, zahlreiche Kunden wurden ab jetzt durch die Stadtwerke Hettstedt GmbH mit Trinkwasser und Gas beliefert.

Jahrtausendwende

Ab 2002 gehörte auch die Betriebsführung für die Straßenbeleuchtung in Hettstedt und 2010 die Betriebsführung der Ortsteile Walbeck, Meisberg und Ritterode zu den Aufgaben der Stadtwerke Hettstedt GmbH. Nach und nach konnten im Rahmen verschiedener Baumaßnahmen die veralteten Leuchten gegen LED-Leuchtmittel ausgewechselt werden.
Auch die Erdgasnetze wurden erweitert. So wurden 2005 die Ortschaften Meisberg, Ritterode, Greifenhagen und Bräunrode mit Erdgas erschlossen.

2006 eröffneten wir die erste öffentliche Erdgastankstelle im Mansfelder Land. Diese wurde an der TOTAL-Tankstelle errichtet und ist für die Betankung von PKW und LKW (Busse) ausgelegt.

2012 war geprägt von Gasnetz- bzw. Konzessionübernahme des Ortsteils Walbeck, Mansfeld und dem Ortsteil Großörner.
2013 erfolgte die Stromnetzübernahme für Hettstedt und dem Ortsteil Walbeck. Zum 01.01.2014 starteten wir mit 2 Produkten den Stromverkauf in Hettstedt mit seinem Ortsteil Walbeck und im Netzgebiet der Mitteldeutschen Netzgesellschaft Strom GmbH.

2017 wurde im Heizhaus V in der Fichtestraße ein Blockheizkraftwerk (BHKW) errichtet. Seit Ende 2017 wird aus Erdgas eigener Strom für ca. 4.400 Haushalte produziert.

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